Kathrin Mock – Kunst & Natur

Die Vision der Gärtner

Die Faszination eines Gartens liegt darin, dass er zum einen in der Fantasie und zum anderen ganz real in umgegrabener Erde angesiedelt ist. Er ist ein Ort, in dem sich Wirklichkeit und Vision begegnen und er ist zugleich der Ort und das Ziel des kreativen Prozesses seiner Gärtner und Gärtnerinnen.

Gärtner sind Visionäre.

Ein Garten ist ein sich verändernder lebendiger Ort, man kann ihn nicht errichten, man muss auf ihn hinarbeiten, ihn erhalten, pflegen und erneuern. Jeder Aspekt von Gartenarbeit ist auf Zukunft ausgelegt: Anwachsen, Gedeihen, Blühen und Ernten von Pflanzen.

In jedem Garten versucht der Mensch das Wilde der Natur zu zähmen. Natur wird zur Kultur. Wer einen Garten hat, sorgt sich um die Natur, er pflegt und hegt sie. Wer gärtnert, ordnet die Natur und gestaltet sie nach seinen Vorstellungen, im besten Fall ohne sie zu zerstören.

Gärten fordern von uns Zuwendung, Geduld, Fürsorge, Akzeptanz und Auseinandersetzung.

Wer gärtnert, verbindet zudem nicht einfach Getrenntes zu einer äußerlichen Einheit. Das Unterschiedliche, manchmal Gegensätzliche wird miteinander versöhnt. Gärten sind Zwischenwelten, in ihnen zeigt sich das Natürliche als Menschliches. Daher können Gärten zu Orten und Symbolen der Versöhnung, des Friedens und der Hoffnung werden.

Aus dem Begleittext zur Jahresausstellung „Visionen“, 2016

Ausstellungen

2020

„Schönheit in fragilen Zeiten“,
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Über Leben“
Kunst und Natur
Kunstzentrum Lahn Artists, Limburg

2019

„Es geht um Wandel“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Schuy 100 Jahre“
Fa. Schuy, Limburg

„Ende – Anfang“
Kunst und Natur
Kunstzentrum Lahn Artists, Limburg

2018

„Mensch und Natur – und jetzt?“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Augenblick-mal!“
Kunst und Natur
Kunstzentrum Lahn Artists, Limburg

2017

„Impuls Natur“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

2016

„Visionen“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„einzigArtig“
Kunstausstellung im Kreishaus Limburg

Ausstellung im Café
Künstlergruppe Laik01
Stiftung Scheuern, Nassau

2015

„Transparenz“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Moment mal!“
TArtOrte“ Sommerausstellung
Kunstzentrum in Limburg

Ausstellung im Steuerbüro Roger Schimanski, Zollhaus/Nassau

„Strömungen“
Kultursommer Rheinlandpfalz
Kirche St. Hildegard Limburg und Kloster Arnstein, Obernhof

„Orange“
Kukunat, Netzbach

2014

„Energie ist“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Kunstkreuz“
Galerie im Büro UrbanPlus
Berlin-Lichtenberg

2013

„Gesichter“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Lebenswelten“
Ausstellung im Rahmen der „langen Nacht der Bilder“, Galerie im Büro UrbanPlus
Berlin- Lichtenberg

2012

„Bild und Wort“
Ausstellung im Rahmen der langen Nacht der Bilder, Galerie im Büro UrbanPlus
Berlin-Lichtenberg

„Straßen der Kunst“
Weilburg

Open-Air-Ausstellung
im Terrassengarten des
Obst-und Gartenbauvereins, Weilburg

2011

Kunstausstellung im Kreishaus Limburg

2010 bis 2015

Kunstausstellungen im Familienferiendorf Hübingen/Westerwald

2020

„Schönheit in fragilen Zeiten“,
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Über Leben“
Kunst und Natur
Kunstzentrum Lahn Artists, Limburg

2019

„Es geht um Wandel“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Schuy 100 Jahre“
Fa. Schuy, Limburg

„Ende – Anfang“
Kunst und Natur
Kunstzentrum Lahn Artists, Limburg

2018

„Mensch und Natur – und jetzt?“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Augenblick-mal!“
Kunst und Natur
Kunstzentrum Lahn Artists, Limburg

2017

„Impuls Natur“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

2016

„Visionen“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„einzigArtig“
Kunstausstellung im Kreishaus Limburg

Ausstellung im Café
Künstlergruppe Laik01
Stiftung Scheuern, Nassau

2015

„Transparenz“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Moment mal!“
TArtOrte“ Sommerausstellung
Kunstzentrum in Limburg

Ausstellung im Steuerbüro Roger Schimanski, Zollhaus/Nassau

„Strömungen“
Kultursommer Rheinlandpfalz
Kirche St. Hildegard Limburg und Kloster Arnstein, Obernhof

„Orange“
Kukunat, Netzbach

2014

„Energie ist“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Kunstkreuz“
Galerie im Büro UrbanPlus
Berlin-Lichtenberg

2013

„Gesichter“
Lahn Artists, Jahresausstellung
Historisches Rathaus, Limburg

„Lebenswelten“
Ausstellung im Rahmen der „langen Nacht der Bilder“, Galerie im Büro UrbanPlus
Berlin- Lichtenberg

2012

„Bild und Wort“
Ausstellung im Rahmen der langen Nacht der Bilder, Galerie im Büro UrbanPlus
Berlin-Lichtenberg

„Straßen der Kunst“
Weilburg

Open-Air-Ausstellung
im Terrassengarten des
Obst-und Gartenbauvereins, Weilburg

2011

Kunstausstellung im Kreishaus Limburg

2010 bis 2015

Kunstausstellungen im Familienferiendorf Hübingen/Westerwald

Die Vision der Gärtner

Die Faszination eines Gartens liegt darin, dass er zum einen in der Fantasie und zum anderen ganz real in umgegrabener Erde angesiedelt ist. Er ist ein Ort, in dem sich Wirklichkeit und Vision begegnen und er ist zugleich der Ort und das Ziel des kreativen Prozesses seiner Gärtner und Gärtnerinnen.

Gärtner sind Visionäre.

Ein Garten ist ein sich verändernder lebendiger Ort, man kann ihn nicht errichten, man muss auf ihn hinarbeiten, ihn erhalten, pflegen und erneuern. Jeder Aspekt von Gartenarbeit ist auf Zukunft ausgelegt: Anwachsen, Gedeihen, Blühen und Ernten von Pflanzen.

In jedem Garten versucht der Mensch das Wilde der Natur zu zähmen. Natur wird zur Kultur. Wer einen Garten hat, sorgt sich um die Natur, er pflegt und hegt sie. Wer gärtnert, ordnet die Natur und gestaltet sie nach seinen Vorstellungen, im besten Fall ohne sie zu zerstören.

Gärten fordern von uns Zuwendung, Geduld, Fürsorge, Akzeptanz und Auseinandersetzung.

Wer gärtnert, verbindet zudem nicht einfach Getrenntes zu einer äußerlichen Einheit. Das Unterschiedliche, manchmal Gegensätzliche wird miteinander versöhnt. Gärten sind Zwischenwelten, in ihnen zeigt sich das Natürliche als Menschliches. Daher können Gärten zu Orten und Symbolen der Versöhnung, des Friedens und der Hoffnung werden.

Aus dem Begleittext zur Jahresausstellung „Visionen“, 2016

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